Holzbau in Steinebrunn - AUGarten nimmt Form an02.09.2025 | Mehr Informationen zum Projekt: www.augarten-steinebrunn.ch
In Steinebrunn schreitet der Holzbau der Aktiv-Klimasiedlung zügig voran. Die drei Mehrfamilienhäuser entstehen in aufeinander abgestimmten Bauetappen, die den Fortschritt direkt erlebbar machen.
Fortschritt beim Holzbau der Mehrfamilienhäuser Das erste Gebäude (Haus A) ist bereits weitgehend in Holzbauweise errichtet: Alle Geschosse stehen seit rund zwei Wochen, weiter geht es mit dem Innenausbau und der Fassadenbekleidung. Beim zweiten Gebäude (Haus C) hat der Holzbau gerade begonnen – das Fassadengerüst steht, das Bauvolumen ist klar erkennbar, und im Erdgeschoss laufen Einmess- und Anschlussarbeiten. Effizienter Holzbau durch Vorfertigung Die schnelle Umsetzung wird vor allem durch vorgefertigte Holzelemente möglich: Sie werden millimetergenau im Werk produziert und auf der Baustelle passgenau montiert. So kann ein komplettes Obergeschoss innerhalb eines Tages aufgerichtet werden – ein eindrucksvoller Beleg für die Effizienz dieser nachhaltigen Bauweise. Nachhaltiges Wohnquartier Steinebrunn wächst Bereits heute sind 9 der insgesamt 25 Wohnungen begehbar – mit jeder Bauetappe nimmt das nachhaltige Wohnquartier in Steinebrunn weiter Gestalt an. |
Baustellen-update:
|
Spatenstich: Startschuss für ostschweizer pionierprojekt25.09.2024 | Copyright: Alexandra Koch
In Steinebrunn entsteht die Aktiv-Klimasiedlung AUGARTEN. Am Dienstag, dem 17.09.2024, fand der Spatenstich statt. Projektbeteiligte, Käuferinnen und Käufer sowie am Bau beteiligte Personen haben sich versammelt, um diesen Meilenstein zu feiern.
«Die Magie des Ortes muss erhalten bleiben» «Die Magie des Ortes muss erhalten bleiben», betonte Bauherr Adi Koch. Die emotionale Verbundenheit der Familie mit dem Ort war deutlich spürbar. «Wir wollen aktiv mitgestalten und hier wohnen bleiben.» Die ländliche Lage und der Blick auf den Bodensee tragen zur Naturnähe bei. Gleichzeitig werde möglichst im Einklang mit der Natur gebaut, erklärt Koch. Die Siedlung hat sich auf allen Ebenen der Nachhaltigkeit verschrieben. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoss durch energieeffiziente Gebäudehüllen, erneuerbare Energien und emissionsarme Bauweisen möglichst rasch zu «amortisieren». So verfügen die Wohnungen beispielsweise über ein Wasser- und energiesparendes Duschsystem, Photovoltaikelemente an der Fassade und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach für selbsterzeugte Energie. «Ich habe mich sofort zuhause gefühlt» Beim Apéro hörte man: «Ich habe mich sofort zuhause gefühlt.» oder «Ich freue mich auf unsere künftige Nachbarschaft». Es schien, als ob sich die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner jetzt schon prima verstehen. Der Bauherr wünschte gutes sowie unfallfreies Bauen und freue sich riesig auf seine neue Wohnung und die Nachbarinnen und Nachbarn. Und wir freuen uns Teil von diesem einzigartigen Projekt zu sein und dieses weiterhin an der Seite von Dominik Koch als Architekten zu betreuen. |
WIEderverwendung: Kreislaufwirtschaft im Fokus16.08.2024
Im Zeitalter der Klimakrise ist ein Umdenken in der Bauindustrie unumgänglich. Die Förderung der Kreislaufwirtschaft, in der Materialien und Bauteile wiederverwendet werden, rückt dabei zunehmend ins Zentrum.
Wir möchten durch unsere Bildreihe das Potenzial der Wiederverwendung von Materialien in den Fokus rücken. Unsere Visionen illustrieren das ästhetische Potenzial einer nachhaltigen Bauweise für die Zukunft, geniert durch die KI Midjourney. Die entstandenen Bilder sollen die ästhetische Möglichkeit aufzeigen und weniger eine durchdachte konstruktive Anwendung darstellen. Aktuelle Herausforderungen Architekten und Bauherren stossen heute bei der Integration gebrauchter Bauteile auf diverse Grenzen und Schwierigkeiten. Viele Materialien, wie beispielsweise alte Fenster oder asbesthaltige Platten, sind aus energetischen oder gesundheitlichen Gründen nicht für eine Wiederverwendung geeignet. Es gibt zwar erste Plattformen für die Vermittlung von Bauteilen, jedoch erst im begrenzten Rahmen, was ihre Verfügbarkeit im Bauprozess begrenzt. Auch liegen ihre Preise momentan nach ihrer Aufbereitung oft über denen neuer Materialien. Altes neu gedacht Trotz der bestehenden Herausforderungen und Grenzen ist die Förderung der Kreislaufwirtschaft absolut notwendig, um ökologische Ziele zu erreichen. Wir sehen in der Wiederverwendung alter Baumaterialien neue Chancen für die Architektur. Sie ermöglicht nicht nur die Schaffung nachhaltiger Bauwerke, sondern eröffnet auch eine neue Dimension der kreativen Gestaltung. Die Beschränkung auf bereits vorhandene Ressourcen erfordert innovative und kreative Lösungen, die zu einem neuen architektonischen Ausdruck führen. Dies resultiert in einzigartigen und individuellen Bauwerken, die durch ihre nachhaltige Herangehensweise und gestalterische Vielfalt überzeugen. |
unsere Leitprinzipien für nachhaltige architektur18.06.2024
Als junges Architekturbüro sind wir uns der eigenen Rolle als Gestalter einer nachhaltigeren Zukunft bewusst. In einem kürzlich durchgeführten Nachhaltigkeitsworkshop haben wir intensiv darüber diskutiert, wie wir nachhaltige Prinzipien in unseren Projekten integrieren können.
Lebenszyklusanalyse Wir führen eine gründliche Analyse der Lebenszykluskosten durch, um die langfristigen ökonomischen und ökologischen Auswirkungen unseres Entwurfes zu verstehen und zu minimieren. Dies beinhaltet die Berücksichtigung der Investitionskosten, der Betriebs- und Wartungskosten sowie der Kosten für den Rückbau und die Entsorgung. Durch diese Analyse können wir fundierte Entscheidungen treffen, die nicht nur kurzfristig kosteneffizient sind, sondern auch langfristig zu Einsparungen führen und die Umweltbelastung reduzieren. Nachhaltige Baumaterialien Verwendung von zirkulären und natürlichen Materialien und Baustoffen mit wenig grauer Energie. Ebenso wichtig ist, dass die gewählten Materialien robust und langlebig für ihren spezifischen Anwendungsfall sind. Es sollen möglichst Materialien gewählt werden, die leicht wiederverwertbar oder recycelbar sind. Flexibilität des Grundrisses Gestaltung von flexiblen Grundrisskonzepten, die eine Anpassung an ändernde Nutzungsbedürfnisse ermöglichen. So kann ein Gebäude umgenutzt und weiterverwendet werden, anstelle eines Abrisses. Grünflächen und Biodiversität Schaffung von Grünflächen, die nicht nur ein angenehmes Mikroklima fördern, sondern auch Wasser zurückhalten, speichern und wieder abgeben. So kann einerseits die Biodiversität gefördert werden, andererseits kann auf zukünftige klimatische Veränderungen, wie etwa extreme Wetterereignisse oder Hitzetage, reagiert werden. |
Einblicke mit virtual reality in die aktiv-klimasiedlung augarten31.05.2024 | Copyright: Bilder und Schall GmbH
Das Wohnprojekt «Aktiv-Klimasiedlung AUGARTEN» in Steinebrunn steht kurz vor dem Spatenstich. Doch heute schon ist eine Begehung mittels Virtual Reality (VR) möglich.
Der virtuelle Rundgang bietet eine immersive Erfahrung, die es einem erlaubt, das Wohnprojekt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Von den zweiseitig orientierten Wohnungen mit Ausblicken auf die umliegende Naturlandschaft bis hin zu den gemeinsamen Grün- und Gartenflächen - VR macht die Vision des Augarten-Projekts greifbar und ermöglicht einen Einblick, den klassische Medien wie Pläne und Bilder nicht vermitteln können. Virtual Reality als Werkzeug im Architektenalltag Jenseits der Präsentation für Kunden spielt VR auch eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag des Architekturbüros hinter dem Wohnprojekt. Virtuelle Modelle ermöglichen detaillierte Simulationen, um beispielsweise die Nutzerfreundlichkeit des Gebäudes zu optimieren und potenzielle konstruktive Konflikte frühzeitig zu erkennen. Die Anwendung dieser innovativen Technologie trägt somit nicht nur zur effizienten Planung bei, sondern auch zu einer nachhaltigeren Bauweise. |
Baueingabe MFH St. Gallen Eingereicht18.04.2024
Wir haben die Baueingabe für ein Mehrfamilienhaus an der Fürstenlandstrasse in St. Gallen eingereicht!
Der Neubau gliedert sich in Kubatur und Volumetrie rücksichtvoll in den ortshistorischen Kontext ein. Die quartierspezifischen Merkmale des ISOS Gebietes werden im Entwurf aufgenommen und in eine zeitgenössische Architektursprache übersetzt. Die Wohnungen sind kompakt gehalten und zielen darauf ab, einen minimalen ökologischen Fussabdruck pro Bewohner zu gewährleisten und gleichzeitig die nutzbare Fläche zu maximieren. Die Herausforderung bestand darin, Lärmschutz und Denkmalpflegerische Aspekte zu lösen und diese als Mehrwert ins Projekt einfliessen zu lassen. |
wettbewerbsbeitrag architekturwoche basel 202408.04.2024
Wir freuen uns, heute unseren Beitrag für die Architekturwoche 2024 in Basel vorstellen zu können. Der Wettbewerb forderte innovative Ideen zur Transformation des Parkhauses Leimgrube auf dem Dreispitzareal, um einen neuen Zweck und eine zeitgemässe Nutzung zu finden. Unser visionärer Vorschlag zur Transformation dieses Parkhauses mittels Mixed Reality hat es leider nicht in die zweite Stufe geschafft. Trotzdem sind wir der Meinung, dass unser Beitrag sehenswert ist und möchten ihn gerne präsentieren.
Knotenpunkt der Dreispitz-Infrastruktur Das RESERVOIR diente als Sammelpunkt für kontaminiertes Löschwasser im Falle von Bränden im gesamten Dreispitz. Die unterirdische Infrastruktur verläuft entlang von Strassen, die nach europäischen Städten wie Hamburg, Mailand, Helsinki, Venedig usw. benannt sind. Das Parkhaus fungiert als zentraler Knotenpunkt für alle Kanalisationsstränge auf dem Gelände. Hybride Realität Die unsichtbare Geschichte des Areals wird durch einen hybriden Ansatz wiederbelebt. Mithilfe von Mixed Reality (XR) werden verschiedene städtische Szenarien von Hamburg, Mailand, Helsinki, Venedig usw. im Parkhaus virtuell nachgestellt, um sie für die Nutzer erlebbar zu machen. Das Parkhaus mit seiner Stützen-Platten Konstruktion bildet den Rahmen für die digitalen Assets - Architektur als Fenster zur Virtualität. Parkhaus - Ein Begegnungsort Die Besucher*innen können mit ihrem Smartphone die europäischen Städte bereisen. Das Gebäude wird zu einem Schauplatz für unterschiedliche städtische Räume und zu einem Treffpunkt. Ein vertikaler Spaziergang durch die einzigartigen Räume Europas. |
von discgolf zum eigenen architekturbüro:
|